Das Schlimmste in allen Dingen
ist die Unentschlossenheit.
(Napoleon Bonaparte, 1769-1821)
Dieser Blog beinhaltet ausgewählte Zitate berühmter Personen. Solche Gedanken und Zitate entschleunigen das Leben und sie helfen, über die eigenen Wünsche, Ziele und das Leben nachdenken. Zitate grosser Menschen können dabei helfen!
Dienstag, 30. Juni 2015
Freitag, 19. Juni 2015
Der Adler und die Taube
Ein Adlerjüngling hob die Flügel
Nach Raub aus;
Ihn traf des Jägers Pfeil, und schnitt
Der rechten Schwinge Sennkraft ab!
Er stürzt’ herab in einen Myrtenhain,
Fraß seinen Schmerz drey Tage lang,
Und zuckt’ an Qual
Drey lange, lange Nächte lang;
Zuletzt heilt’ ihn
Allgegenwärtger Balsam
Allheilender Natur.
Er schleicht aus dem Gebüsch hervor,
Und reckt die Flügel, ach!
Die Schwingkraft weggeschnitten!
Hebt sich mühsam kaum
Am Boden weg,
Unwürdger Raubbedürfniß nach,
Und ruht tieftraurend
Auf dem niedern Fels am Bach,
Und blickt zur Eich’ hinauf,
Hinauf zum Himmel,
Und eine Thräne füllt sein hohes Auge.
Da kömmt muthwillig durch die Myrtenäste
Hergerauscht ein Taubenpaar,
Läßt sich herab, und wandelt nickend
Ueber goldnen Sand am Bach,
Und ruckt einander an.
Ihr röthlich Auge buhlt umher
Erblickt den Innigtraurenden.
Der Täuber schwingt neugiergesellig sich
Zum nahen Busch, und blickt
Mit Selbstgefälligkeit ihn freundlich an.
Du trauerst, liebelt er;
Sey gutes Muthes, Freund!
Hast du zur ruhigen Glückseligkeit
Nicht alles hier?
Kannst du dich nicht des goldnen Zweiges freun,
Der vor des Tages Glut dich schützt?
Kannst du der Abendsonne Schein,
Auf weichem Moos am Bache, nicht
Die Brust entgegenheben?
Du wandelst durch der Blumen frischen Thau,
Pflückst aus dem Ueberfluß des Waldgebüsches dir
Gelegne Speise, letzest
Den leichten Durst am Silberquell.
O Freund, das wahre Glück ist die Genügsamkeit,
Und die Genügsamkeit hat überall genug!
O Weise, sprach der Adler, und trüb’ erst
Versinkt er tiefer in sich selbst,
O Weisheit! du redst wie eine Taube.
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)
Nach Raub aus;
Ihn traf des Jägers Pfeil, und schnitt
Der rechten Schwinge Sennkraft ab!
Er stürzt’ herab in einen Myrtenhain,
Fraß seinen Schmerz drey Tage lang,
Und zuckt’ an Qual
Drey lange, lange Nächte lang;
Zuletzt heilt’ ihn
Allgegenwärtger Balsam
Allheilender Natur.
Er schleicht aus dem Gebüsch hervor,
Und reckt die Flügel, ach!
Die Schwingkraft weggeschnitten!
Hebt sich mühsam kaum
Am Boden weg,
Unwürdger Raubbedürfniß nach,
Und ruht tieftraurend
Auf dem niedern Fels am Bach,
Und blickt zur Eich’ hinauf,
Hinauf zum Himmel,
Und eine Thräne füllt sein hohes Auge.
Da kömmt muthwillig durch die Myrtenäste
Hergerauscht ein Taubenpaar,
Läßt sich herab, und wandelt nickend
Ueber goldnen Sand am Bach,
Und ruckt einander an.
Ihr röthlich Auge buhlt umher
Erblickt den Innigtraurenden.
Der Täuber schwingt neugiergesellig sich
Zum nahen Busch, und blickt
Mit Selbstgefälligkeit ihn freundlich an.
Du trauerst, liebelt er;
Sey gutes Muthes, Freund!
Hast du zur ruhigen Glückseligkeit
Nicht alles hier?
Kannst du dich nicht des goldnen Zweiges freun,
Der vor des Tages Glut dich schützt?
Kannst du der Abendsonne Schein,
Auf weichem Moos am Bache, nicht
Die Brust entgegenheben?
Du wandelst durch der Blumen frischen Thau,
Pflückst aus dem Ueberfluß des Waldgebüsches dir
Gelegne Speise, letzest
Den leichten Durst am Silberquell.
O Freund, das wahre Glück ist die Genügsamkeit,
Und die Genügsamkeit hat überall genug!
O Weise, sprach der Adler, und trüb’ erst
Versinkt er tiefer in sich selbst,
O Weisheit! du redst wie eine Taube.
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)
Mittwoch, 29. April 2015
Von der Entschlossenheit
Entschlossenheit im Unglück
ist immer der halbe Weg zur Rettung.
(Johann Heinrich Pestalozzi, 1746-1827)
(Johann Heinrich Pestalozzi, 1746-1827)
Montag, 27. April 2015
Von überflüssigen Dingen...
Was es alles gibt,
was ich nicht brauche.
(Aristoteles, 384-322 v. Chr.)
was ich nicht brauche.
(Aristoteles, 384-322 v. Chr.)
Mittwoch, 22. April 2015
Von der Hilfe
Wer sich nicht selbst helfen will,
dem kann niemand helfen.
(Johann Heinrich Pestalozzi, 1746-1827)
dem kann niemand helfen.
(Johann Heinrich Pestalozzi, 1746-1827)
Montag, 20. April 2015
Von der Freundschaft...
Freundschaft,
das ist eine Seele
in zwei Körpern. (Aristoteles, 384-322 v. Chr.)
das ist eine Seele
in zwei Körpern. (Aristoteles, 384-322 v. Chr.)
Freitag, 17. April 2015
Wie kann man Menschen ändern?
Ihr müsst die Menschen lieben,
wenn ihr sie ändern wollt.
(Johann Heinrich Pestalozzi, 1746-1827)
wenn ihr sie ändern wollt.
(Johann Heinrich Pestalozzi, 1746-1827)
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